— WIRTSCHAFTLICHKEIT
Sicherheit, die sich rechnet
Care2Graph reduziert Personalaufwand, senkt Haftungsrisiken und schützt Investitionen in medizintechnische Geräte – mit einer Technologie, die sich in über 2.500 Einrichtungen bewährt hat.
— BELEGTE ZAHLEN, NICHT SCHÄTZUNGEN
Vier wirtschaftliche Hebel im Detail
Die folgenden Branchenzahlen stammen aus veröffentlichten Studien und Verbandsbefragungen. Die konkrete Einsparung für Ihre Einrichtung hängt von der individuellen Ausgangslage ab und lässt sich unten mit dem Rechner überschlägig ermitteln.
Hebel 1 – Personalzeit zurückgewinnen
Der Zeitverlust durch Suchen, Warten und Wegezeiten ist in mehreren unabhängigen Studien belegt:
- Pflegekräfte verbringen im Schnitt 2 Stunden 18 Minuten pro Schicht – rund 30 % der Arbeitszeit – mit Suchen, Warten und Wiederholen statt mit direkter Patientenversorgung. (Quelle: Zorgnet-Icuro, 2025)
- Nur 15 % der Arbeitszeit entfallen auf direkte Pflege – 21 % werden mit Laufwegen verbracht, umgerechnet über 1,5 Stunden pro 8-Stunden-Schicht. (Quelle: BEWATEC, 2023)
- Pflegekräfte verbringen weltweit über die Hälfte ihrer Arbeitszeit (56 %) mit administrativen Aufgaben, darunter die Suche nach Informationen und Geräten. (Quelle: SOTI/Arlington Research, 2020/21)
Asset-Tracking und Mobiler Pflegeruf mit Ortung setzen genau an diesen Zeitverlusten an: Standortinformation in Echtzeit ersetzt Suchen und Warten durch den direkten Weg zum Ziel.
Hebel 2 – Haftungsrisiken reduzieren
Weglaufschutz, Personalsicherheit und Babyschutz adressieren Bereiche, in denen ein einzelner Vorfall nicht nur menschliches Leid, sondern auch erhebliche finanzielle und reputative Folgen bedeuten kann:
- 66 % der deutschen Krankenhäuser berichten von einer Zunahme gewalttätiger Übergriffe auf Personal; in 95 % der Häuser wurden Übergriffe in der Notaufnahme registriert, 51 % der Übergriffe betreffen Pflegekräfte. (Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft, 2025)
- Nach Übergriffen bitten Mitarbeitende in jeder dritten Klinik um interne Versetzung, in jedem fünften Haus kommt es zu Kündigungen infolge des Vorfalls. (Quelle: DKG-Umfrage, springerpflege.de, 2024)
- Nachvollziehbare Dokumentation von Schutzmaßnahmen erleichtert zusätzlich den Nachweis der Sorgfaltspflicht gegenüber Aufsichtsbehörden und Kostenträgern.
Hebel 3 – Anlagen und Investitionen schützen
Medizintechnische Geräte gehören zu den teuersten laufenden Anschaffungen einer Einrichtung. Verlust, Diebstahl oder ungleiche Auslastung verursachen wiederkehrende, oft unterschätzte Kosten:
- Endoskope – zu den beliebtesten Diebstahlzielen organisierter Banden in deutschen Kliniken – kosten je nach Ausführung zwischen 10.000 und 160.000 Euro pro Gerät. (Quelle: BKA/LKA Schleswig-Holstein, zitiert in Stuttgarter Nachrichten, 2020)
- Das Problem des organisierten Diebstahls von Medizintechnik ist den Krankenhausgesellschaften seit 2014 bekannt; mehrere Kliniken haben deshalb zusätzliches Sicherheitspersonal eingestellt.
Automatischer Diebstahlschutz und datenbasierte Auslastungsanalyse helfen, Fehlanschaffungen zu vermeiden und die Nutzungsdauer bestehender Geräte zu erhöhen.
Hebel 4 – Personalbindung
Besonders in Bereichen mit erhöhtem Übergriffsrisiko trägt Personalsicherheit direkt zur Reduktion von Fehlzeiten und Fluktuation bei – ein Kostenfaktor, der in klassischen ROI-Betrachtungen häufig unterschätzt wird:
- Eine einzelne Fluktuation kostet je nach Vakanzdauer und Recruiting-Effizienz zwischen 40.000 und 90.000 Euro (90 bis 200 % des Jahresgehalts). (Quelle: bkvfirmenservice.de, 2026)
- Die durchschnittliche Vakanzzeit für eine Pflegefachkraft beträgt aktuell rund 296 Tage bis zur Neubesetzung. (Quelle: bkvfirmenservice.de, 2026)
- Wird die Stelle über einen Personalvermittler besetzt, liegen die Recruiting-Kosten allein bei 20–30 % des Jahresgehalts. (Quelle: Pflegemarkt Report, unter Bezug auf IZA-Studie)
- Eine Deloitte-Analyse beziffert die jährliche Kostensteigerung durch Fluktuation, Rekrutierung und Einarbeitung auf 3,5 bis 5,4 % der Personalkosten. (Quelle: Deloitte Deutschland, 2026)
Einordnung: Diese Zahlen beziehen sich auf Fluktuation allgemein, nicht ausschließlich auf durch Übergriffe verursachte Kündigungen. Der Zusammenhang (Übergriffe → Kündigungen → Wiederbesetzungskosten) ist durch die DKG-Zahl oben belegt; bereits wenige vermiedene Fälle pro Jahr sind wirtschaftlich relevant.
— FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN (DEUTSCHLAND)
Kein Hebel, sondern eine eigenständige Chance
Die Finanzierung ist bewusst kein weiterer "Hebel": Ein Hebel beschreibt eine wirtschaftliche Wirkung von Care2Graph selbst. Fördermittel sind dagegen keine Wirkung des Systems, sondern eine externe Finanzierungsquelle, die die Investitionshürde senkt – die eigentliche Frage lautet hier nicht "warum lohnt sich das", sondern "wie bezahlen Sie es".
Für Krankenhäuser: das Pflegebudget (§ 17b KHG)
Seit 2020 finanzieren Krankenhäuser ihr Pflegepersonal über ein krankenhausindividuelles Pflegebudget nach § 17b KHG. Seit 2025 dürfen Krankenhäuser pauschal 2,5 % dieses Budgets für pflegeentlastende Maßnahmen einsetzen – ausdrücklich einschließlich digitaler Dokumentationshilfen und vergleichbarer Entlastungsmaßnahmen für Pflegepersonal. Diese Finanzierungsmöglichkeit besteht nach aktuellem Stand noch bis 2029.
- Relevant ausschließlich für Krankenhäuser (Finanzierung über SGB V/KHEntgG) – nicht anwendbar auf Pflegeheime (SGB XI), Betreutes Wohnen oder Behinderteneinrichtungen (SGB IX)
- Die konkrete Anwendbarkeit auf eine Care2Graph-Investition muss im Einzelfall mit der Krankenhausverwaltung bzw. dem Controlling geprüft werden – dies ist ein Hinweis auf eine mögliche Finanzierungsquelle, keine Zusage
Aktueller Stand (Juli 2026): Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wurde am 10. Juli 2026 von Bundestag und Bundesrat beschlossen. Das Pflegebudget selbst bleibt bestehen, wird ab 2027 aber gedeckelt. Die pauschale Finanzierung pflegeentlastender Maßnahmen ist nach aktuellem Stand noch bis 2029 nutzbar. Diese Angabe sollte vor jedem Kundengespräch auf ihre Aktualität geprüft werden. (Quellen: Roedl & Partner, DBfK, Barmer, Juli/August 2026)
Für Pflegeheime: der Digitalisierungszuschuss (§ 8 Abs. 8 SGB XI)
Für Pflegeheime gibt es ein eigenständiges, von der Krankenhaus-Finanzierung unabhängiges Förderinstrument.
- Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen (zugelassen nach § 72 SGB XI) erhalten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 12.000 € pro Einrichtung
- Gefördert werden 40 % der nachgewiesenen Investitionskosten, bei mindestens 30.000 € Investitionssumme für die volle Fördersumme
- Das Programm wurde durch das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) bis zum 31. Dezember 2030 verlängert
Der Antrag erfolgt bei der zuständigen Pflegekasse bzw. dem Landesverband der Pflegekassen – auch hier gilt: bitte die konkrete Anwendbarkeit und Antragsmodalitäten im Einzelfall prüfen.
Diese Informationen beziehen sich ausschließlich auf die Rechtslage in Deutschland und ersetzen keine steuerliche oder rechtliche Beratung.
— IN WENIGEN MINUTEN
Wie viel spart Care2Graph Ihrer Einrichtung?
Geben Sie ein paar Eckdaten ein und sehen Sie Ihr Einsparpotenzial. Alle Werte sind Referenzwerte – Sie können jeden davon anpassen.
Setzt einen typischen Richtwert für die Bettenzahl – bitte an Ihr Haus anpassen.
Welche Bereiche interessieren Sie?
Mögliche Einsparung pro Monat
6.210 €
entspricht rund 1,2 Vollzeitstellen
Häufige Fragen
Wie viel Arbeitszeit verlieren Pflegekräfte durch Suchen und Warten?
Laut einer Studie verbringen Pflegekräfte im Schnitt 2 Stunden 18 Minuten pro Schicht – rund 30 % der Arbeitszeit – mit Suchen, Warten und Wiederholen statt mit direkter Patientenversorgung.
Wie hoch sind die Kosten einer Personalfluktuation in der Pflege?
Eine einzelne Fluktuation kostet je nach Vakanzdauer und Recruiting-Effizienz zwischen 40.000 und 90.000 Euro. Die durchschnittliche Vakanzzeit für eine Pflegefachkraft beträgt rund 296 Tage bis zur Neubesetzung.
Wie häufig kommt es zu Übergriffen auf Pflegepersonal in Deutschland?
66 % der deutschen Krankenhäuser berichten von einer Zunahme gewalttätiger Übergriffe auf Personal; in 95 % der Häuser wurden Übergriffe in der Notaufnahme registriert. In jeder fünften Klinik führten Übergriffe bereits zu Kündigungen.
Wie amortisiert sich ein RTLS-System wie Care2Graph?
Die Amortisation ergibt sich aus mehreren Hebeln gleichzeitig: eingesparte Suchzeit, vermiedene Ersatzbeschaffung verlorener Geräte, reduzierte Fluktuationskosten und geringeres Haftungsrisiko. Die konkrete Amortisationszeit hängt von der individuellen Ausgangslage ab und lässt sich oben mit dem Rechner überschlägig ermitteln.
Zahlen im Detail besprechen?
Wir gehen Ihre individuelle Situation gemeinsam durch und erstellen eine konkrete Berechnung für Ihr Haus.
Beratung anfragen