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— CARE2GRAPH FÜR PFLEGEHEIME UND PSYCHIATRIE

Weglaufschutz

Desorientierte Bewohner und Patienten verlassen gesicherte Bereiche oft unbemerkt. Care2Graph löst automatisch Alarm aus, sobald ein Schutzbereich verlassen wird – und setzt den Alarm ebenso automatisch zurück, wenn die Person selbstständig wieder zurückkehrt.

— NUTZEN FÜR PFLEGE UND BETRIEB

Weniger Suchaufwand, weniger Unterbrechungen, mehr Sicherheit

Gezielte Suche

Mit Filteroptionen sieht die Pflegekraft sofort, welcher Bewohner sich in welchem Raum befindet oder im Speisesaal anwesend ist – wichtig auch für Evakuierungen, um sicherzustellen, dass alle Personen eine Station verlassen haben.

Gezielte Alarmierung

Der Alarm geht direkt an das zuständige Personal der betroffenen Station – ohne andere Stationen unnötig zu belasten.

Bis zu 50% weniger Fehlalarme

Alarme werden unterdrückt, wenn eine Pflegekraft die Person begleitet, und automatisch zurückgesetzt, wenn die Person selbstständig zurückkehrt. Das reduziert Alarme um fast 50% und vermeidet unnötige Arbeitsunterbrechungen.

Zutritts- und Ausgangskontrolle

Verriegelung am Ausgang

Dementen-Tags aktivieren eine Türverriegelung, sobald sich eine desorientierte Person einem Türbereich nähert.

Zusatzfunktion Zimmertür

Der Dementen-Tag kann zusätzlich als Zimmerschlüssel genutzt werden, um die eigene Zimmertür zu entriegeln.

— DAS TRAGEMEDIUM

Dementen-Tag

Trageformen

Erhältlich als Armband oder Anhänger, individuell anpassbar.

Robust & wasserdicht

Kann beim Baden oder Duschen getragen werden, ohne abgenommen werden zu müssen.

Batterieüberwachung

Meldet sich rechtzeitig bei niedrigem Ladestand; einfacher Batteriewechsel durch Öffnen des Gehäuseunterteils.

Sicherheitsverschluss

Verschluss lässt sich nur durch Personal öffnen – einfach mit dem Martin.Care Magnetschlüssel.

— TECHNISCHE FUNKTIONSWEISE

Zwei Erkennungswege: Dementen-Tag oder Gesichtserkennung

Care2Graph bietet zwei alternative bzw. kombinierbare Wege, um Weglaufschutz umzusetzen – je nach Anforderung der Einrichtung.

Dementen-Tag (RFID)

Die Person trägt einen Tag mit aktivem RFID. Beim Passieren einer definierten Türzone wird die Position erkannt und – je nach Konfiguration – ein Alarm ausgelöst oder die Tür verriegelt. Die Alarmzeiten sind individuell programmierbar (z. B. nur nachts).

Gesichtserkennung

Alternative ohne Tragemedium: Der Alarm wird ausgelöst, sobald das Gesicht einer hinterlegten, desorientierten Person an der Tür erkannt wird. Die Bildverarbeitung erfolgt direkt an der Tür – es verlässt kein Bild die Kamera. Auch hier gilt: Eine Begleitung durch Personal unterdrückt den Alarm.

Gesichtserkennung Care2Graph

Gezielte Suche über die NurseUI

Die Suchoberfläche erleichtert es, gezielt nach einzelnen Personen im Gebäude zu suchen – mit Filtern lässt sich schnell feststellen, in welchem Raum sich ein Bewohner befindet oder ob er im Speisesaal anwesend ist.

NurseUI Suchoberfläche

— FACHINFORMATION (DEUTSCHLAND)

Weglaufschutz und freiheitsentziehende Maßnahmen

Weglaufschutz ermöglicht Bewegungsfreiheit im gesicherten Bereich, statt auf mechanische Fixierung zurückzugreifen. Ob eine konkrete Weglaufschutzlösung rechtlich als freiheitsentziehende Maßnahme (FeM) gewertet wird, ist in Deutschland vom jeweiligen Bundesland und im Einzelfall vom zuständigen Amtsgericht abhängig – es gibt hierzu keine bundesweit einheitliche Regel. Einrichtungen sollten die Einordnung ihrer konkreten Umsetzung deshalb direkt mit dem zuständigen Amtsgericht klären.

Was FeM allgemein bedeuten und welche Alternativen diskutiert werden, erklären wir auf unserer Fachseite.

Häufige Fragen

Was ist Weglaufschutz in der Pflege?

Weglaufschutz ist ein technisches System, das desorientierte oder demenzerkrankte Personen automatisch erkennt, wenn sie einen gesicherten Bereich verlassen, und daraufhin das Pflegepersonal alarmiert. Care2Graph nutzt dafür Dementen-Tags oder Gesichtserkennung, kombiniert mit Zonenlogik an Türen und Ausgängen.

Wie funktioniert ein Dementen-Tag?

Die Person trägt einen Tag mit aktivem RFID am Handgelenk. Beim Passieren einer definierten Türzone wird die Position erkannt und je nach Konfiguration ein Alarm ausgelöst oder die Tür verriegelt. Die Alarmzeiten sind individuell programmierbar, etwa nur nachts.

Ist Weglaufschutz eine freiheitsentziehende Maßnahme?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. In Deutschland hängt die rechtliche Einordnung vom jeweiligen Bundesland und von der Einzelfallentscheidung des zuständigen Amtsgerichts ab. Einrichtungen sollten die konkrete Ausgestaltung ihrer Weglaufschutzlösung direkt mit dem zuständigen Amtsgericht klären.

Wie viele Fehlalarme reduziert Weglaufschutz?

Durch automatische Alarmunterdrückung bei Begleitung durch Pflegepersonal und automatisches Zurücksetzen bei selbstständiger Rückkehr lassen sich Alarme um bis zu 50 % reduzieren.

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